Schulprogramm der Grundschule Hahn-Lehmden

Stand: Februar 2019

Anlagen/Konzepte

 Unsere Leitsätze

1.     In unserer Grundschule Hahn-Lehmden legen wir großen Wert auf ein respektvolles und freundliches Miteinander. Es soll ein Lebensraum sein, in dem sich alle wohl und sicher fühlen. Mit Freude an der gemeinsamen Arbeit, Toleranz und Wertschätzung schaffen wir ein positives Wir-Gefühl.

2.     Eltern, Lehrkräfte sowie Schülerinnen und Schüler gestalten das Schulleben partnerschaftlich und in gemeinsamer Verantwortung. Eine Erziehungspartnerschaft ist der Schlüssel für eine konstruktive Kommunikation und Kooperation.

3.     Zuversicht, Neugier, Vertrauen und Gelassenheit kennzeichnen unsere innere Haltung, die wir täglich unseren Schülerinnen und Schülern vermitteln wollen. Wir schaffen ein gesundes Gleichgewicht zwischen Individualität, sozialer Kompetenz sowie der Vermittlung von Kenntnissen und Fertigkeiten.

4.     Unsere Ziele sind es, täglich alle Kinder entsprechend ihrer Möglichkeiten mit selbstständigem und eigenverantwortlichem Handeln optimal zu fördern und zu fordern. Wir wollen Kenntnisse und Fertigkeiten sowie Freude am Lernen vermitteln. Alle Schülerinnen und Schüler sollen sich in vertrauter Atmosphäre mit ihren individuellen Lernerfolgen zu selbstbewussten, eigenständigen und konfliktfähigen Persönlichkeiten entfalten können.

5.     Die Grundschule Hahn-Lehmden ist eingebettet in ein soziales und kulturelles Umfeld. Sie kooperiert mit allen außerschulischen Partnern, die sich für Kinder und Jugendliche engagieren.

 Pädagogisches Konzept: Lernen mit Freude

 Schule für alle - motiviert lernen

 Bei allen Unterschieden in der Begabung, den Interessen oder der Herkunft sind wir eine Grundschule für alle Kinder. Wir vermitteln ihnen grundlegende Kompetenzen im fachlichen wie auch im sozialen Bereich. Damit die Kinder sich motiviert und mit Freude entfalten können, bieten wir ihnen anregende Lern-, Handlungs- und Erfahrungsräume. Anstrengungs- und Lernbereitschaft sind wichtige Voraussetzungen für den Lernerfolg und die Fähigkeit der Kinder, früh Eigenverantwortung für das Lernen zu übernehmen.

 Grundschulzeit – schöne Zeit

Gemeinsame Aktivitäten stärken das Zusammengehörigkeitsgefühl. Wir bieten ein vielseitiges Programm an Angeboten, Veranstaltungen und Höhepunkten im Jahreskreislauf:

 

Schulfeste

Schulfeste bilden einen Höhepunkt im Schuljahr. Sie erhalten ihren pädagogischen Wert dadurch, dass an ihrer Organisation Schüler, Eltern und Lehrkräfte gemeinsam beteiligt sind und dass sie für die Schulgemeinde die funktionierende Kooperation demonstrieren. Auch Schulfeste ermöglichen es den Kindern, Schule anders zu erleben.

 Veranstaltungen

Neben diesen Schulfesten durchziehen eine große Anzahl traditioneller gemeinsamer Veranstaltungen das Schuljahr. Im Einzelnen sind dies:

 ·         Ferienfeiern vor allen Ferien

·         Klassenfeste z.B Lichter- oder Kürbisfest

·         Gemeinsames Adventssingen jeweils montags nach den Adventssonntagen

·         Weihnachtsvorlesen sowie Lesungen mit Autoren

·         Gemeinsamer Besuch des Oldenburger Staatstheaters oder eines anderen Theaters zum Weihnachtsfest

·         Gemeinsame Karnevalsveranstaltung am Karnevals-Montag

·         Sport- und Spielefest für die 3. Klassen in Metjendorf

·         Gemeinsame Bundesjugendspiele

·         Gemeinsames Sommerfest mit Seifenkistenrennen

·         Waldolympiade

·         Teilnahme am Schwimmfest der Rasteder Grundschulen

·         Teilnahme an den Wettkämpfen des Deutschen Sportabzeichens

·         Besuch der Vareler Mühle (Sachunterricht „Vom Korn zum Brot“)

·         Besuche der Bücherei in Rastede oder Kibum

·         OOWV Wasserwerk

·         Chemol Oldenburg

·         Regelmäßige Teilnahme an der Matheolympiade, Kunstprojekte etc.

·         Besuch des Naturkundemuseums in Oldenburg

·         Erste-Hilfe-Kurs des DRK für die 4. Klassen

·         Besuch im Oldenburger Staatstheater „Kinder im Orchester“

·         Gemeinnützige Aktionen wie z.B. Weitergabe der Schulranzen, Weihnachtspäckchen, Sponsoring-Läufe

 

 Informations-, Konferenz- und Kooperationssystem

Die gemeinschaftliche Verantwortung von Eltern, Lehrkräften und dem übrigen pädagogischen Personal verlangt, dass sie sich regelmäßig über Lernziele, Unterrichtsgestaltung, Unterrichtsprojekte und Erziehungsziele austauschen und die Arbeit der Schule kritisch reflektieren. Nur so gelingt eine Vernetzung aller an der Schule beteiligten Kräfte. Deshalb ist ein verlässliches Informations-, Konferenz- und Kooperationssystem wichtig.

Konferenzen und Beratungen an unserer Schule:

1.     Konferenzen, Dienstbesprechungen, Teamarbeit und Wochenvorbereitung

2.     Zeugniskonferenzen

3.     Schulelternrat

4.     Fachkonferenzen

1.     Gesamtkonferenzen

2.     Schulvorstand

3.     Pädagogische Konferenzen

 Ungeachtet der pädagogischen Freiheit der einzelnen Lehrkraft bemühen sich alle Kolleginnen und Kollegen um regelmäßige Kooperation untereinander. Die Teamarbeit erleichtert die Arbeit des Einzelnen und sichert Parallelität und Vergleichbarkeit der Leistungsanforderungen innerhalb einer Jahrgangsstufe.

Sie dient außerdem der Qualitätsentwicklung und Qualitätssicherung der schulischen Arbeit. Die langfristige Unterrichtsplanung und Unterrichtsvorbereitung erfolgt in gemeinsamer Absprache der Lehrkräfte der Parallelklassen. Aus diesem Grund treffen sich die in den Jahrgangsstufen unterrichtenden Lehrkräfte regelmäßig, um die Unterrichtsinhalte mit der Jahresplanung und die Leistungskontrollen nach gleichen Anforderungen und Beurteilungsmaßstäben abzustimmen.

 Betreuung

Das pädagogische Konzept der Betreuung wurde von den schulischen Gremien beraten und verabschiedet.

    Fördernde Betreuung ist keine Verwahrung, sondern sie bietet den Kindern abwechslungsreiche, altersgemäße und ihrer Interessenlage entsprechende Beschäftigungsangebote.

Dies gelingt vor allem, wenn ausreichend Mitarbeiter zur Verfügung stehen und die Gruppenstärke nicht zu groß wird. Zu den Angeboten gehören Sport, Basteln, Malen und gemeinsames Spiel.

    Betreuung leistet einen Beitrag zur sozialen Erziehung.

Elternarbeit

Eltern und Lehrkräfte tragen gemeinsam die Verantwortung für die Kinder. Das Kollegium möchte die elterliche Bereitschaft für die gemeinsamen Ziele nutzen. Das geschieht am besten, wenn sich Schulleitung, Eltern und Lehrkräften regelmäßig über die Wege und Ziele abstimmen.

Die Grundschule Hahn-Lehmden informiert deshalb regelmäßig die Eltern über alle Entwicklungen in der Schule, bindet Eltern in alle relevanten Entscheidungen ein und fördert und fordert die aktive Mitwirkung der Eltern im schulischen Alltag. Die schulische Homepage ist dabei ein wichtiges Bindeglied. Sie kann unter www.gs-hahn-lehmden.de aufgerufen werden.

Die gesetzlich geregelte Zusammenarbeit (Klassenelternvertreter; Schulelternrat, Gesamtkonferenz, Schulvorstand) stellt dafür den äußeren Rahmen. Die Häufigkeit, mit der sich die Gruppen treffen, richtet sich nach dem Bedarf. Des Weiteren sind die Eltern beteiligt an Fachkonferenzen, Projekten und besonderen Veranstaltungen (Klassenfeiern; Unterrichtsgängen usw.)

Die Bereitschaft der Eltern zur Mitwirkung und Verantwortungsübernahme über die Mitwirkungsgremien hinaus findet ihren organisierten Ausdruck im Schulverein der Grundschule Hahn-Lehmden e.V. Seine Arbeit stellt er dar auf der Internetseite www.schulverein-grundschule-hahn-lehmden.de.

 Erziehungsziele

Unsere Schülerinnen und Schüler brauchen Normen und Werte, damit sie sich zu pflichtbewussten und anstrengungsbereiten Menschen entwickeln. Die Kinder sollten jedoch an deren Umsetzung beteiligt sein, um sie leichter annehmen zu können (Klassensprecher, Klassenrat und Schülerrat).

Für ein partnerschaftliches und respektvolles Miteinander steht ein gemeinsam erarbeitetes Erziehungskonzept, welches unseren Umgang miteinander sowie im Unterricht als auch auf dem Pausenhof regeln soll.

Diese durchzusetzen, dafür sind im Konfliktfall Eltern und Lehrkräfte partnerschaftlich verantwortlich.

 Zu den Grenzen und Erziehungszielen zählen:

·       Verzicht auf sprachliche, psychische und körperliche Gewalt gegen andere Menschen

·       Verzicht auf Gewalt gegen Sachen

·       rücksichtsvolles Verhalten gegenüber anderen Menschen

·       Respekt vor dem Eigentum anderer Menschen

·       Kritik rücksichtsvoll zu äußern und sie anzunehmen

·       Eigenverantwortung für den eigenen Wissenserwerb

Alle Menschen, ob klein oder groß, die täglich in unsere Schule kommen, sollen sich hier wohl und gut aufgehoben fühlen. Dabei legen wir in der Grundschule Hahn-Lehmden besonderen Wert auf einen warmen, freundlichen Umgangston der Schüler untereinander sowie der Lehrkräfte mit den Schülerinnen und Schüler. Dies soll uns alle darin bestärken, mit Freude täglich zur Schule zu kommen und zu lernen. Wir wollen rücksichtsvoll und fair miteinander umgehen. Wir möchten lernen, für andere zuverlässig zu sein. Es ist wichtig, dass sich alle Mitschüler und Lehrkräfte aufeinander verlassen können. Dabei helfen uns folgende Regeln im Umgang miteinander, die von allen eingehalten werden sollen:

 Ich begegne allen Personen freundlich, höflich und mit Respekt:

·       Ich grüße alle Erwachsenen und meine Mitschüler.

·       Ich entschuldige mich, wenn ich zu spät komme.

·       Ich höre gut zu und halte mich an Gesprächsregeln.

·       Ich befolge die Anweisungen aller Erwachsenen in der Schule.

·       Ich bin zuverlässig. Zusagen halte ich ein. Meine Hausaufgaben erledige ich jeden Tag.

 Ich verhalte mich in unserer Schule und auf dem Schulweg so, dass ich mich und andere nicht gefährde:

·       Ich schubse niemanden und stelle kein Bein.

·       Ich beachte die/ unsere Schulordnung.

·       Die Klasse ist keine Turnhalle. Hier und auf den Fluren bewege ich mich langsam.

·       Ich unterhalte mich in Zimmerlautstärke.

·       Ich gehe sorgfältig mit Materialien und Gegenständen um.

·       Türen schließe ich leise.

·       Ich beachte die Grenzen und Spielzonen des Schulhofes.

 Ich verletze niemanden mit Worten, Gesten oder Taten:

·       Ich beleidige niemanden mit Worten oder Zeichen.

·       Ich werde nicht handgreiflich.

·       Ich schlage, trete und spucke nicht.

·       Ich lache niemanden aus.

·       Ich löse Probleme friedlich.

Ich übernehme Verantwortung für meine Mitschüler:

Ich biete anderen meine Hilfe an.

Ich achte auf schwächere und jüngere Schüler.

Wenn meine Hilfe nicht ausreicht, wende ich mich an eine Lehrkraft/ Erwachsenen.

Ich achte das persönliche Eigentum anderer Kinder, aller Erwachsener und Lehrkräften und das der Schule:

 

·       Benutzte Gegenstände bringe ich wieder zurück an ihren Platz.

·       Wenn ich mir etwas ausleihe, behandele ich es sorgsam.

 Ich übernehme Verantwortung für Ordnung und Sauberkeit in der Schule:

·       Ich werfe nichts achtlos auf den Boden.

·       Ich hebe Dinge auch dann auf, wenn ich sie nicht habe fallen lassen.

·       Ich hänge meine Jacke/Mantel an die Kleiderhaken.

·       Ich stelle meinen Stuhl nach dem Unterricht auf den Tisch.

·       Ich achte auf Reinlichkeit/Sauberkeit in der Toilette und stopfe kein Toilettenpapier in die Waschbecken.

WIR ACHTEN IN UNSERER SCHULE DARAUF:

  FREUNDLICH miteinander!  
     
  RÜCKSICHT nehmen!  
     
  LEISE sein!  
     
  LANGSAM bewegen!  
     
  ZUVERLÄSSIG sein!  
     
  PÜNKTLICH sein!  
     
  STOPP-REGEL beachten!  
     

Ermittlung des sprachlichen Förderbedarfs bei Lernanfängern, Feststellung der Lernausgangslage

Bei der Schulanmeldung ist es wichtig, die Kinder zu erfassen, die dem Unterricht sprachlich noch nicht folgen können. Eine Sprachstandsüberprüfung findet im Kindergarten statt.

Eltern erhalten bei der Schulanmeldung zusätzlich einen Fragebogen, der Auskunft über den Sprachstand des Kindes geben soll. Ergeben sich Anhaltspunkte dafür, dass ein anzumeldendes Kind die deutsche Sprache sehr schlecht oder nicht versteht, wird es mit seinen Eltern zu einem zusätzlichen Termin in die Schule gebeten. Eine Lehrkraft unterhält sich dann in einer spielerischen Situation mit dem Kind. Anschließend wird je nach Reife- und Entwicklungsstand jedes einzelnen Kindes entschieden, ob das Kind die Sprachheilschule in Rostrup oder den Vorschulkindergarten in Kleibrok besucht. Zudem gibt es seit 2018 eine Flexibilisierung des Einschulungstermines, so dass eine Schulpflicht erst in dem Schuljahr beginnt, in dem ein Kind das 6. Lebensjahr bis zum 30. September vollendet.

Ermittlung der Lernausgangslage

Die Lernausgangslage wird von den Kindergärten mittels eines gemeinsam beschlossenen Beobachtungsbogens vorbereitet und von den Lehrkräften sowie der Förderschullehrkraft in den ersten Wochen der Schulzeit erstellt.

Förder- und Forderkonzepte sowie Förderpläne

Ein wichtiges Ziel jeder Schule besteht darin, Kinder musisch, motorisch, sozial und fachlich zu fördern, so dass sie in jeder Hinsicht mündig werden können.

Der Begriff des Förderns wird häufig als ein Defizitausgleich betrachtet. Es bedeutet jedoch mehr. Fördern bedeutet, allen Kindern die Lernangebote zu bieten, mit deren Hilfe sie ihre Fähigkeiten und Fertigkeiten zu einer höheren Stufe entwickeln und entfalten können.

Die Lehrkräfte beobachten und dokumentieren ihren Entwicklungsstand und die Fortschritte. Auf der Grundlage dieser Beobachtungen werden Förderpläne entwickelt.

Wir fördern und fordern Kinder ihren individuellen Fähigkeiten entsprechend im Rahmen des täglichen Unterrichts, aber auch außerhalb des Regelunterrichts durch vielfältige Angebote. Die Förderung sowie Forderung wird durch Zusatzangebote während des Unterrichtes oder nach dem Unterricht angestrebt: 

·       Kinder mit Lernrückständen bekommen Unterrichtsmaterialien, die ihrem Leistungsstand entsprechen.

·       Förder- sowie Forderstunden bieten einen zusätzlichen Lern- und Freiraum für die intensive Auseinandersetzung mit einzelnen Inhalten.

·       Zusatzmaterial in den Klassenräumen ermöglicht den Kindern, sich selbstständig oder in Partnerarbeit mit einem Sachverhalt auseinanderzusetzen.

·       Computerlernprogramme stehen als weitere Lern- und Übungsmöglichkeiten den Klassen zur Verfügung.

Außerhalb des Regelunterrichtes haben die Kinder die Möglichkeit, verschiedene Zusatzangebote in Form von Arbeitsgemeinschaften zu nutzen und so neue Interessen herauszubilden. Besonders der musische Bereich u.a. mit dem Schulchor sowie weiteren Musikangeboten steht in einer langen Tradition unserer Schule.

Zeugnisse und Gutachten als Beratungshilfe

Die Kinder in der ersten und zweiten Klasse erhalten Berichtszeugnisse, die zusätzlich mit den Erziehungsberechtigten besprochen werden.

Die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 3 und 4 bekommen Zensurenzeugnisse. Schülerinnen und Schüler mit einem Unterstützungsbedarf im Bereich Lernen und Geistige Entwicklung erhalten weiterhin ein Berichtszeugnis.

Von besonderer Bedeutung ist in der Klasse 4 die Beratung bezüglich des Überganges zur Sekundarstufe I. Sie entspricht an unserer Schule den rechtlichen Vorgaben.

Zielsetzungen und Vereinbarungen für den Unterricht

Methodische Umsetzung: Individuell und variabel

Unsere Schülerinnen und Schüler erfahren im Unterricht verschiedene Methoden, die wir variabel und situationsbezogen einsetzen. Auf diese Weise können wir auf die unterschiedlichen Voraussetzungen der Schüler eingehen. Kinder mit besonderem Förderbedarf erfahren z.T. ab der Vorschule von der ersten bis zur vierten Klasse eine besondere Unterstützung. Besonders leistungsstarke Kinder erhalten im Rahmen innerer Differenzierung, über Forderangebote oder auch über AG’s zusätzliche und herausfordernde Lernangebote.

Bei der organisatorischen Umsetzung helfen gute Lehrwerke. Ziel ist es, Kinder in offenen Unterrichtsformen zu selbstständigem Arbeiten anzuleiten und so den Kompetenzansprüchen der gültigen Kerncurricula in den einzelnen Fächern gerecht zu werden.

Wir arbeiten mit:

-          Wochen- und Tagesplänen

-          Individuellen Arbeitsphasen

-          Lernen in der Lernwerksatt

-          Lernen an Stationen

-          Lernen in Projekten

-          Partner- und Gruppenarbeit

-          Medienkompetenz und Computerarbeit

-          Arbeitsgemeinschaften

 

Einsatz von neuen Medien (Medienkonzept)

Die GS Hahn-Lehmden sieht die Notwendigkeit und die Chancen eines moderaten  Computereinsatzes im Unterricht.

Grundsätzlich gibt es zwei verschiedene Zielrichtungen:

1.     Kinder lernen den Computer zu bedienen und mit verschiedenen Programmen (z. B. einer Textverarbeitung) umzugehen.

2.     Kinder lernen den Computer als Medium zu nutzen

·       zur Informationsbeschaffung aus dem Internet;

·       zum Üben von Unterrichtsinhalten mit Hilfe ausgewählter Lernsoftware (Budenberg/ Lernwerkstatt) zu den Fächern Sprache, Mathematik oder Sachunterricht.

Eine umfassende Schulung in Anwendungsprogrammen (z. B. einer Textverarbeitung) oder die Vermittlung spezieller Informatik-Kenntnisse ist Aufgabe der weiterführenden Schulen. Sie verfügen über entsprechend ausgebildete Fachlehrer und Informatikräume.

In der Grundschule geht es vorwiegend um das Kennenlernen sowie den Umgang mit dem Computer. Der PC wird im Unterricht als ein Medium von vielen eingesetzt. So verlieren die Kinder

ihre Scheu vor dem Umgang mit Computern und lernen ihn als sinnvollen Helfer schätzen. Sie erwerben das notwendige grundlegende Wissen für den Einsatz von Rechnern, so dass weitere autodidaktische Lernprozesse möglich sind.

Für die Klassen der Jahrgangsstufe 3 und 4 stehen in den Klassenräumen ein fest installierter Beamer und ein ans Internet angeschlossener Laptop zur Verfügung. Damit kann die Lehrkraft ergänzende (Internet)Informationen in ihren Unterricht einfließen lassen.

Klassenfahrten

Klassenfahrten ermöglichen das Lernen an außerschulischen Orten. Sie fördern die Klassengemeinschaft und unterstützen damit soziales Lernen.

Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte erleben sich auf Klassenfahrten gegenseitig anders als während des normalen Schulalltages. Deshalb sollen Klassenfahrten zu den unverzichtbaren Elementen im Schulleben der GS Hahn-Lehmden gehören. Die Entscheidung darüber trifft die entsprechende Lehrkraft.

Sie müssen allerdings so vorbereitet werden, dass die pädagogische Zielsetzung (besseres gegenseitiges Kennenlernen / fachliches Lernen an außerschulischen Lernorten) erreicht wird.

Projektwochen

Projektorientiertes Lernen bedeutet, Aufgabenschwerpunkte ohne fächerspezifische Zuordnung in den Unterrichtsmittelpunkt zu stellen. Es gewinnt im modernen Grundschulunterricht zunehmend an Bedeutung.

Aber es gibt auch Aufgabenschwerpunkte, Lerninhalte oder Themen, die in den Lehrplänen der Primarstufe nicht vorkommen, jedoch für die Schülerinnen und Schüler interessant und wichtig sein können. Um diesen Inhalten Raum zu geben, eignen sich vor allem Projektwochen.

An der Grundschule Hahn-Lehmden werden Projektwochen regelmäßig durchgeführt.

Während einer Projektwoche können Eltern in den Schulalltag so mit eingebunden werden, dass Lehrkräfte und Eltern gleichberechtigte Partner in der pädagogischen Arbeit sind. Sie bilden ein Team im Interesse der Kinder. Eltern können eigene Projekte mit ihren Hobbys und Talenten anbieten oder bei anderen Projekten aktiv mithelfen. Dabei erhalten sie Unterstützung durch Lehrkräfte.

Während der Projektwochen können die regulären Klassenverbände aufgelöst werden. In klassenübergreifenden Kleingruppen erleben die Kinder Schule anders. Eltern erhalten Einblicke in die Lernweise ihrer Kinder im außerhäuslichen Lebensumfeld.

Die Ergebnisse einer Projektwoche sollten am Ende in geeigneter Weise der Schulgemeinschaft vorgeführt und dargeboten werden.

Gesunde Ernährung und Umwelterziehung:

Die Förderung des Bewusstseins für die Bedeutung von gesunder Ernährung ist eine wichtige Aufgabe. Die Schule ist nach Kindergarten und Elternhaus der Ort, an dem gesunde Ernährung vermittelt werden kann. Da diese Gesundheitsförderung auch eine Verbesserung des

Allgemeinbefindens mit sich bringt, ist es eine wichtige Aufgabe für die Grundschule Hahn-Lehmden hier präventiv, aufklärend und in Zusammenarbeit mit den Eltern zu wirken.

Die Schule macht derzeit folgende Angebote im Bereich „Gesunde Ernährung“:

-          Gemeinsames Frühstück in Klasse 1 und 2

-          Angebot von biologischem Obst aus den Obstkörben

-          gesundes, zuckerfreies Essen zum Frühstück

-          Wasser als Getränk oder mindestens mit Wasser stark vermischte zuckerfreie Getränke

-          ein Trinkbrunnen

-          die Zahnprophylaxe

Neben der Förderung des Gesundheitsbewusstseins fühlt sich die Grundschule Hahn-Lehmden auch für die Entwicklung eines ausgeprägten Umweltbewusstseins mitverantwortlich. Die Lehrkräfte achten deshalb besonders durch folgende Aktionen auf ein umweltgerechtes Verhalten ihrer Schülerinnen und Schüler:

-          Entsorgung von Abfällen in Abfallkörben auf dem Schulhof und unterwegs

-          Mülltrennung in den Klassen

-          Müllvermeidung durch den Gebrauch von Pfandflaschen und Brotdosen

-          pfleglicher Umgang mit Schulmaterial

-          Einsparung von Energie und Rohstoffen durch das rechtzeitige Ausschalten von

Beleuchtungen und durch die Regulierung von Heizkörpern

-          Achtung gegenüber Pflanzen und Tieren beim Aufenthalt in freier Natur

Zusätzliche Anlagen:

Deutsch

Mathematik

Sachunterricht

Englisch

Religion

Sport

Kunst/Werken/Textil

Musik

Dieses Schulprogramm wurde von der Gesamtkonferenz der Schule mit Beschluss vom 04.07.2006 angenommen.

1.       Änderung durch Beschluss der Gesamtkonferenz vom 05.12.06

2.       Ergänzung durch Beschluss des Schulvorstandes am 05.03.2008 mit Zustimmung der Gesamtkonferenz vom 29.01.2008 und dem Schulelternrat vom 12.02.2008

3.       Beschlossene Ergänzungen und Veränderungen durch eine Gesamtkonferenz am 27.10.2009 und eine Schulvorstandssitzung am 17.11.2009

4.       Durch Votum der Gesamtkonferenz vom 23.02.2010 und Zustimmung des Schulvorstandes am 03.03.2010 beschlossene Änderungen.

5.       Überarbeitet im September 2013

6.       Überarbeitet im Januar / Februar 2015

7.       Grundsätzlich überarbeitet im Januar/ Februar 2019 mit Zustimmung des Schulvorstandes am 26.02.2019

 

    Anlagen / Konzepte     Fächer  
             
Lernwerkstatt Deutsch
    Betreuung        
    Erziehungskonzept     Mathematik  
    Schulregeln        
    Forder- und Förderkonzept     Sachunterricht  
    Sportförderunterricht        
    Medienkonzept     Englisch  
    Empfehlung Medien        
    Hausaufgaben     Religion  
    Vertretungskonzept        
    Arbeits- und Sozialverhalten     Sport  
    Beschwerderegelung        
    Alarmplan     Kunst, Textil, Werken  
    Schülervertretung        
    Fachleitungen     Musik